
UNESCO-Projekte an der GHSEMit den Spenden, die wir bei unserer Arbeit erzielen, haben wir in den letzten Jahren zahlreiche Projekte unterstützt.Einige dieser Projekte möchten wir hier vorstellen:
UNESCO - Projekt: "Berufsbildungszentrum Clotario Blest der Fundacion Cristo Vive" in Santiago de Chile.Das "Berufsbildungszentrum Clotario Blest" ist eines der sozialen Dienste der "Fundacion Cristo Vive" in Santiago de Chile. Die Fundacion Cristo Vive wurde von der deutschen Ordensschwester Karoline Mayer und ihren Helfern in den Armenvierteln von Santiago de Chile gegründet. Es entstanden Kindertagesstätten, Gesundheitszentren, Frauenwerkstätten, Behandlung und Rehabilitation von Drogenkonsumenten und Alkoholikern und vieles mehr in den Poblaciones (Armenvierteln) von Santiago, sowie das "Berufsbildungszentrum Clotario Blest".Derzeit werden ca. 550 Jugendliche aus den Poblaciones in verschiedenen Handwerksberufen ausgebildet. Die Ausbildung ist in Grund- und Fachkurse gegliedert und dauert jeweils 3 bis 6 Monate. Das Ziel ist, den Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu geben. Um zu vermeiden, dass Armut vererbt wird. Viele freiwillige Helfer aus Europa tragen dazu bei, die Not der Menschen in den Poblaciones zu verringern, seit zwei Jahren auch in Bolivien und Peru. Junge Frauen über das soziale Jahr und junge Männer als Zivildienstleistende stehen seit Jahren durch tätige Hilfe der Schwes-ter Karoline Mayer und ihrer Organisation Cristo Vive zur Seite. Durch die Einsätze eines Lehrers der GHSE, der über die "Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)" in den Jahren 1993 und 1995 in Chile tätig war, wurden wir auf diese Schule aufmerksam und es entstand der Wunsch, das Berufsbildungs-zentrum Clotario Blest als ständige Patenschaft der GHSE einzurichten um beim Aufbau und der Unterhaltung zu helfen. Mit der Bewerbung der GHSE als UNESCO-Projektschule stand somit auch ein erstes Projekt zur Verfügung, weitere sind hinzugekommen. ![]() Ansicht des Berufsbildungszentrums mit Wandbild von Clotario Blest. So wurde in den vergangenen Jahren durch verschiedene Aktionen Geld gesammelt und davon Materialien und Geräte gekauft, um über die "Aktion Hoffnung" nach Chile verschickt zu werden. Wir sind stets über Spenden erfreut, sie kommen dem Berufsbildungszentrum und den dort Lernenden Jugendlichen unmittel-bar zugute. Spenden können über das Konto des Fördervereins der GHSE getätigt werden, auf Wunsch mit entsprechender Bescheinigung für das Finanzamt. Weitere Informationen über unserer Sekretariat. Der Ansprechpartner an den GHSE ist Peter Pogrzeba Weitere Informationen unter: http://www.fundacioncristovive.cl Eine große Präsentationsdatei gibt einen guten Überblick über die Aktivitäten der Fundacion Cristo Vive Hammerschmiede - Lokales KulturerbeWir unterstützen sowohl finanziell auch auch durch Unterrichtsprojekte die Hammerschmiede Muggental.Nähere Informationen auf deren Webseite Das Ghana ProjektSeit Herbst 1999 gab es bei uns ein neues Unesco Projekt. Wir unterstützten die Entwicklung eines kommunalen Müllkonzepts in Nyanyano, Ghana.Unsere Ansprechpartner in Ghana waren ein deutsch/ghanaisches Ehepaar, Kofi Acheampong und Susanne Stemann-Acheampong. An den Fischerort Nyanyano angrenzend betreiben sie eine kleine Schule für Trommel und Tanz, die nach ökologischen Kriterien konzipiert ist und den Aspekt der Sozialverträglichkeit als primäres Kriterium berücksichtigt. Sie arbeiten seit Jahren daran, die lokale Müll- und Sanitärpraxis zu verbessern. Nyanyano ist ein Fischerort in der Nähe Accras. Wie überall in Ghana ist die Müllentsorgung noch ein weitgehend ungelöstes Problem. Das heißt, Müll wächst zu wilden Deponien an, häufig am Strand, in Wäldern oder direkt in den Orten. Einbezogen in die Arbeit vor Ort wurde eine der Schulen in Nyanyano. Unser Ziel neben der finanziellen Unterstützung ist es, in einen Austausch mit der/den Schule(n) dort zu treten und Umweltprobleme hier wie dort zu diskutieren und zu einer Verbesserung der sanitären Verhältnisse beizutragen, wodurch erst ermöglicht wird, dass die Menschen in Nyanyano eine Perspektive für ihre Zukunft erhalten. Für unsere Schüler wird dadurch ein Entwicklungsland über ein konkretes Beispiel erfahrbar . Schüler des Technischen Gymnasiums haben im Rahmen eines Technischen Projekts ein Windrad gebaut und in Ghana installiert, mit dem sich die Menschen in Nyanyano mit Strom versorgen können. |